Die Lune

Abwechslung bietet auch das zweite größere Binnengewässer, die Lune. Noch kann man - z.B. vom Vereinsgelände des KCB an der sogenannten neuen Luneschleuse aufwärts fahren Richtung Loxstedt Düring, wo ein netter Uferstreifen am Zeltplatz zur Pause einlädt (was uns die Pläne zur Gewerbeansiedlung auf der Luneplate in Bezug zum Altarm der Lune bringen werden, bleibt abzuwarten).

Der Kenner kennt auch die 2. Verbindung zwischen Alter und Neuer Lune: Auf 1:50 000er Karten findet man einen westlich der Alten Luneschleuse gelegenen Graben, der beide Läufe verbindet.

Ansonsten bietet der Oberlauf der Lune ab der Brücke Beverstedt - Stubben lieblichen Buschflussgenus mit einigen kleinen Sohlschwellen. Hetthorn ist ein weiterer Startpunkt für eine Tour stromab - man setzt in den Graben hinter den Häusern ein, an der Brücke des Wanderweges nach Düring. Am Ende der Neuen Lune - am Schöpfwerk ist zwar eine schöne Rampe, aber der Weg zur Straße ist versperrt. Also bleibt für das Aussetzen nur die Straßenbrücke Büttel Neuenlande.

Die Lune ist immer wieder gern genommenes Ziel des LKV-Abpaddelns

Allgemeine Revierinformationen

Kurzbeschreibung

Die Lune ist ein rechter Nebenfluss der Unterweser, der nun in der Nähe des Wesertunnels bei Dedesdorf in die Weser mündet.Die Lune ist nach der Geeste der zweitnördlichste Zufluss zur Weser. Von der Quelle bis zur Mündung in die Unterweser hat der Wiesenfluss eine Länge von ca 43 km und ist von Einmündung des Grabens im Hohen Moor bis Weser einschließlich Außentief ein Gewässer II. Ordnung.

Die Lunequelle entspringt elf Kilometer südwestlich von Bremervörde bei Basdahl n der Hohen Geest, 21 Meter über NN. An der Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Bremervörder und / Cuxhavener Kreisgrenze kommt zum Quellfluss der Lune die Volkmarster Lune hinzu. 

Die Geest wird hier von zahlreichen kleineren Mooren durchzogen (Beverstedter Moorgeest). Der kleine Wiesenfluss Lune zergliedert mit ihren Zuflüssen Wellener Bach, Billerbeck, Wandsbeck und Altwistedter Lune (links) sowie Beverstedter Bach und Dohrener Bach (rechts) die Geest durch Täler in getrennte „Geesthalbinseln“. Zwischen Kirchwistedt und Stemmermühlen mündet die Altwistedter Lune in die Lune. Dann fließt die Lune südlich an Beverstedt vorbei. Von Lunestedt kommend, erreicht die Lune im Osten, südlich von Düring, die Gemeinde Loxstedt, und durchläuft es in vielen Schleifen in überwiegend westlicher Richtung. Zwischen Stotel und Nesse dreht sie sich dann nach Norden.

In den 1980ern wurde der Fluss in der Nähe von Fleeste verlegt, um die Entwässerung von landwirtschaftlichen Flächen zu sichern und Überschwemmungen zu vermeiden. Ihr Bett hat die Lune seitdem westlich von Stotel und südlich von Büttel bis zum Schöpfwerk Lunesiel westlich von Neuenlande bei Dedesdorf.

Südlich von Fleeste durchfließt sie Moorgebiete, kommt an Büttel vorbei und mündet in ihrem neu gestalteten Lauf dort durch Schöpfwerk und Siel die Unterweser

Der alte Flusslauf ist überwiegend noch als "Alte Lune" erhalten - an Lanhausen vorbei zum früheren Lunesiel (abgebrochen und durch den Deich ersetzt) südlich des Fischereihafens von Bremerhaven. Entlang des Flusslaufes entstanden einige "Lune-Altarme": bei Düring in der Nähe des Camping-Platzes, zwischen Nesse und Stotel, bei Fleeste. Oft bildeten sich dort romantische Plätze. Die "Alte Lune" ist nun ein stehendes Gewässer.

Das Wasser der Lune hat in ihrem Oberlauf überwiegend eine gute Qualität (Güteklasse II: mäßig belastet). Nach Aufnahme des Dohrener Baches, westlich von Lunestedt, sinkt die Wasserqualität bis zur Mündung auf die Güteklasse II–III: kritisch belastet.

Flußgeschicht

Vor dem Deich- und Sielbau Anfang des 17. Jahrhunderts war die Lune gezeitenabhängig. Bis zum Bau einer Schleuse im alten Mündungsbereich an der jetzigen Stadtgrenze zu Bremerhaven im Jahre 1607 war die Lune eine Hauptverkehrsader und bis Deelbrügge schiffbar.

Bis Anfang der 1920er Jahre mündete die Lune durch die Stoteler „Alte Luneschleuse“ in die Alte Weser. Durch die Eindeichung der Luneplate und die Erweiterung des Geestemünder Fischereihafens in den Jahren 1921 bis 1925 wurde die Alte Weser allerdings vom Hauptstrom abgeschnitten. Zur Entwässerung der Lune wurde der Flussabschnitt „Alte Lune“ entlang der Landesgrenze angelegt, der über das „Neue Lunesiel“ in die Weser entwässert. Dieses ist heute der einzige Abschnitt der Lune, der sich auf bremischen Gebiet befindet. 

Im Zusammenhang mit dem Bau und der Erweiterung des Fischereihafens in Bremerhaven (Anfang der 1920er Jahre) legten die Länder Preußen und Oldenburg, die Stadt Geestemünde und bestehende Wasserverbände die gegenseitigen Rechte und Pflichten fest. Aus späterer Sicht besonders hinderlich waren die Rechte der Marschbauern in Stotel, Nesse, Welle, Lanhausen, Fleeste und Wulsdorf. Sie hatten ein „Einstaurecht“: Um ihr Vieh mit Wasser zu versorgen, wurde Wasser aus der Weser bis zu 25 cm hoch in die Lune geleitet. Die Folgen für Grundeigentümer im damals 6.000 Hektar großen Einzugsgebiet waren verheerend. „Bevor die Rinder im Marschgebiet überhaupt an das Tränkewasser heranreichten, standen die Kühe der niedrig gelegenen Flächen zwischen Stotel und Stubben längst mit vier Beinen im Wasser. Schon 1912 wurde die Regulierung der Lune eingeleitet, kam aber erst 1935 zum Abschluss. Die Landwirte entlang des Flusses waren sich einig: Der Ausbau der Lune muss weiter gehen. Dabei spielte auch eine Rolle, dass den Fluss keine Wassermühlen mehr stauten und Seitenbäche ausgebaut wurden, damit das Wasser abfloss – in die Lune.

1963 wurde der Hollener Landwirt Hermann Siebert Vorsteher des Wasserverbandes „Untere Lune“. Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, dass im Oktober 1984 mit der Verlegung der Lune begonnen wurde. Am 3. Juli 1978 war in Loxstedt der Beschluss gefasst worden, den Unterlauf der Lune zum Bütteler Siel zu führen. Schwierig war es, die Länder Bremen und Niedersachsen zur Zusammenarbeit zu veranlassen. So wurde der Fluss innerhalb des niedersächsischen Gebietes umgelegt. Schließlich einigten sich die Länderchefs Hans Koschnick und Ernst Albrecht in den letzten Juni-Tagen 1982 doch, die „Große Lösung“ der Verlegung der Lune für etwa 80 Millionen DM zu realisieren, Bremen beteiligt sich mit 10 Millionen DM. Eine Rolle spielt dabei, dass die Große Luneplate nicht durch die mitten hindurch fließende Lune geteilt wird. So bleiben auf diesem Gebiet Industrieansiedlungen und ein Hafen am seeschifftiefen Wasser möglich.

Ab 1984 wurde der Fluss dann südlich in die Nähe von Fleeste verlegt, um die Entwässerung von landwirtschaftlichen Flächen zu sichern und die jährlichen Überschwemmungen zu vermeiden. Nachdem 25 Jahre lang die Marsch-Landwirte über Millionenschäden durch Überflutung geklagt hatten (auf der Geest bei Beverstedt hatte man damit weniger Probleme) ging 1987 das Jahrhundertprojekt im Landkreis Cuxhaven in Betrieb bei rund 80 Millionen D-Mark Baukosten. Von Nesse aus ist die Lune über rund neun Kilometer neu trassiert, und wird südlich von Büttel bis zum Schöpfwerk Lunesiel bei Indiek und Neuenlande in die Weser geführt. Die Luneverlegung erforderte auch einige markannte Brückenbauten, die aber, da kein Schiffsverkehr vorgesehen ist, zum Teil sehr niedrige Durchfahrtshöhen aufweisen. Naturnah, in Bögen geschwungen und von mehreren Feuchtgebieten umgeben, ist die 65 bis 85 Meter breite Fluss-Trasse in die Landschaft eingebettet.  Die „Neue Lune“ ist damit zwei- bis dreimal so breit wie die „Alte Lune“, die durch die Maßnahme zum Altarm wurde. Das „Neue Lunesiel ist seitdem geschlossen, ein ständiger Wasserdurchfluss ergibt sich aus dem Zufluß der Rohr, nun aber in umgekehrter Richtung über die Sohlschwelle am Zusammenfluß von Alter und neuer Lune.

Zuflüsse

Die Volkmarster Lune mündet an der Kreisgrenze Bremervörde /Cuxhaven 
die Altwistedter Lune (links) mündet etwas unterhalb der Lunebrücke westl. Kirchwistedt 
Wellener Bach (links) und Beverstedter Bach (rechts) münden bei Deelbrügge
Billerbeck, und Wandsbeck münden nacheinander von links westlich der Bahnbrücke Brhv-Bremen zwischen Lunestedt und StubbenDer Der Dohrener Bach fließt an der Grenze zu Loxstedt von rechs in den "Stinstedter Wiesen" in die Lune, 
und bei Hetthorn kommt die "Gackau" von links in die Lune. (bei Hetthorn gibt es eine kleine Brücke über die Gackau, die sich als Einsetzstelle eignet)
Von der anderen (rechten) Seite trifft der "Loxstedt-Düringer-Moorkanal" auf die Lune. 
Bei Stotel mündet der "Hahnenknoop-Hetthorner-Moorkanal" von links in die Lune.
Bei Fleeste mündet die "alte Lune" in das Bett der jetzigen neuen Lune.

Nahe Fleeste gibt es eine Verbindung von der "Alte Lune" in die neue Lune. 
Die Alte Lune ist der nun stillgelgte Arm, der nach Norden vorbei an der Alten Lune-Schleuse 
zur Südseite des Fischereihafens führt, er verbindet die Alte Weser mit der Lune.
Bei Lanhausen nimmt die Alte Lune das Wasser der "Rohr" auf.
Allgemeine Beschreibung des Gewässers Rohr

Die Rohr ist ein natürliches, langsam fließendes Gewässer II. Ordnung. Sie beginnt am Bülter See und mündet im Stadtgebiet von Bremerhaven in die Alte Lune. Das Einzugsgebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die Ufer der Rohr sind durch Abbruchkanten gekennzeichnet. Als Uferverbau ist nur stellenweise Bongossi festzustellen. Das Substrat der Gewässersohle ist Schlick. Unterwasservegetation ist nur spärlich und mit extrem geringer Artenzahl vorhanden. Im unteren Bereich sind Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Das Einzugsgebiet wird weitgehend als extensives Grünland genutzt.

Karte

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Topomap_lune.svg&filetimestamp=20090811084513 

Kanuwanderweg Lune

Die Gemeinden des Südkreises (Cuhaven) wollen nun auch auf Kanutourismus setzen, und haben in einem EU-geförderten "Leaderprojekt" an Geeste und Lune beschlossen, dass im Umland von Bremerhaven Wasserwandern auf Lune und Geeste etwas für den Tourismus ist. Und so konnten wir auch im Sommer 2010 berichten, dass das Projekt nun an den Start gegangen ist und die ersten Ein- und Aussetzstellen betriebsbereit sind. Die Gemeinden Schiffdorf, Beverstedt und Loxstedt haben Informationsseiten (fast identischen Inhalts) ins Netz gestellt, dabei ist Beverstedts Link am brauchbarsten zum Runterladen - es ist ein PDF-File. Und 2 Karten im .PDF-Format gibt es ebenfalls mit den vorbereiteten Paddelstrecken auf Geeste und 

PDF:  Lage der Einstiegstellen - Abschnitt Geeste, 798,3 KB
PDF:  Lage der Einstiegstellen - Abschnitt Lune, 1,8 MB

Die Karten sind annähernd unbrauchbar, da die Eintragungen die blassen grauen Kartendetails der Einsetzstellen weitgehend unkenntlich machen. ( Google Maps wirds dann richten) Bleibt also die Beschreibung der Einsetzstellen.

Allgemeines
Die Gewässer Lune und Geeste sollen in dem durch Ein- und Ausstiegstellen definierten Abschnitt für ein naturverträgliches Wasserwandern mit Kanus und Kajaks unter dem Motto „Entdecken – Erleben – Schützen“ geöffnet werden. Dem hatten der Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände im Altkreis Wesermünde und das NLWKN zugestimmt. 
Es sollen ausschließlich die Ein- und Ausstiegstellen genutzt werden, die aufgrund ihrer Ausstattung keine Eignung als Rast- oder Zeltplatz besitzen. 
Entsprechende Hinweise durch Beschilderung und ergänzendes Infomaterial werden durch die jeweils zuständige Gemeinde gewährleistet. Diese übernehmen die allgemeine Unterhaltung und Pflege der Anlegestellen. Dabei sind Anregungen der Nutzer ausdrücklich gewünscht..
Regelungen
Die Ein- und Ausstiegstellen an Lune und Geeste befinden sich im Eigentum der jeweiligen Gemeinde (Beverstedt, Schiffdorf oder Loxstedt) und dienen nur Kanus und Kajaks zum Einsetzen. Ein längerer Aufenthalt, sowie das Campen oder Grillen ist nicht zugelassen. Hierdurch soll die Beeinträchtigung der Natur und Umwelt möglichst gering gehalten werden. Hierzu zählt auch, dass im Umfeld jegliche Verunreinigung unterbleibt. Näheres, auch hinsichtlich der Nutzung der Gewässer, ist den örtlichen Hinweisen zu entnehmen. Für Anregungen, die auch der verbesserten Nutzung dienen, sind die jeweiligen Rathäuser anzusprechen. In der Gemeinde Loxstedt ist Herr Krein, Telefon 04744 48-29, zuständig. In der Gemeinde Schiffdorf ist Herr Dähn, Telefon 04706/181-261, zuständig.
Anmerkung: Das Projekt ist ofensichtlich angeschoben von dem Kanuverleiher in Wehdel - Ankes Kanuverleih,  Allerdings scheint man in diesem Projekt noch ziemlich isoliert gehandelt zu haben, das Projekt findet sich z.B. noch nicht im Wasserreich Niedersachsen wieder. Auch im Vergleich zu Oste und Wümme ist die Öffentlichkeitsarbeit bisher mager, das Ergebnis scheint vorerst nur auf das Programm des einen Kanuverleihers angepaßt, es ist von den Gemeinden zumindest an der Geeste nur halbherzig umgesetzt, so fehlen hier noch komplett Rast- und Zeltplätze. Man sollte sich ein Beispiel am Kanuland Brandenburg und deren Standards nehmen.
Fachliche Anmerkung: Die Anlegestellen sind als rohe Holzkonstruktion ausgeführt, die offiziellen Publikationen schreiben für praktisch jede neue Einstiegstelle ".ist die Einstieghilfe in Form einer dreistufigen Holz-Treppenkonstruktion erreichbar...". Schaut man sich diese Konstruktion näher an, zeigt sich, daß sie für Kajakfahrer praktisch ungeeignet ist, für Canadier mag sie brauchbar sein. Offensichtlich hat man die fachlichen Beratung durch Kanuverein oder DKV nicht gesucht oder bekommen (Angeblich war der LKV Bremen informiert, aber hat uns Bremerhavner Kanuten nicht so informiert, daß wir hätten beratend tätig werden können) . Sonst wären solche (Fehl-)Konstruktionen wohl nicht möglich gewesen. Oprimal wäre gewesen, wenn man sich die Empfehlungen des DKV zum Thema angesehen und danach gehandelt hätte: Empfehlungen zur Überwindung von Querbauwerken an Wasserstrassen. In Kapitel 2.3 Umtragestellen (Wehrüberwindung auf dem Landweg) gibt es gute Anleitung, wie man es macht.

 

Was ist also alsch?
die untere Stufe ist zu hoch (zumindest bei diesem Wasserstand), zu schmal und die Treppe ist insgesamt zu steil um ein Boot vernünftig zu Wasser zu lassen. Kanu-Tourismus heißt ANFÄNGER, und die werden wohl öfter "in den Bach" gehen -  wenn's übel kommt, könnte für die Gemeinden sogar ein Haftungsproblem entstehen 

Die Strecke

km   Kilometertabelle
Quelle südlich von Hipstedt
53° 27′ 50″ N, 8° 57′ 10″ O
53.463888888889 
8.952777777777816
0,0  )(   B71 Kirchwistedt  
     Brücke Bremervörde-Beverstedt
0,5   █ ×,  umtragen
1,5   )( + █ × Stemmermühlen, umtragen
4,0 Monsilienburg, alte Befestigungswälle
7,0 )(   Wellen - Beversedt
10,0

)( + █ x

Beversedtermühlen, umtragen
14,0

)( + █ x

Deelbrügge, umtragen
17,0

][

Eisenbahnbrücke Elfershude
21,5 )( Freschluneberg
29,0 ▲C   Düring, Camping Club Bremrhaven, Pausenplatz
32,0 )(   Stotel
34,0 )|(   A27
34,3 |-- Alte Lune, umsetzen über Betonrampe

km 34,8 - Mündung Graben, der um Fleeste herum nach 2 km zur Neuen Lune führt

Alte Lune

  34,8 |-- Mündung Graben, der um Fleeste herum nach 2 km zur Neuen Lune führt 
  36,3  Rechts Ort Welle
  37,8 )(   Welle - Lahnhausen
  38,8 "Altes Lunesiel" - Restaurant
  39,8 |-- Mündung Alte Weser (alter Weserarm,  abesperrt durch Damm)
  41,3 kürzeste Verbindung zum Fischereihafen mit WSV Wulsdorf, C DKV-Kanustation
  43,8   KCB Kanuclub Bremerhaven, Lunesiel rückgebaut, Priel in die Unterweser fast völlig verschlickt, Umtragen nur bei HW !!!

Neue Lune

35,2   )( Fleeste - Stotel, rechts vor der )( Graben, darauf 2 km bis zur Alten Lune
36,4 auf 1 km Feuchtbiotop, Betreten verboten
 37,4
38,6   )(   Maihausen - Speckje/Holte, Ölpipeline
39,0   )(   Brücke nahe Zufahrt zum Wesertunnel
39,7 )(   Holz-Wegebrücke 
 40,4 )( Büttel-Schwegen
41,5 )( Büttel-Neuenlande
43,4 █  Lunesiel und Schöpfwerk, Achtun, Sog! Umtragen über Slip problematisch (Bootswagen), da Zufahrt meist verschlossen, ╩ Weser
Mündung Mündung in die Weser bei Dedesdorf
Koordinaten: 
53° 25′ 13″ N, 8° 30′ 13″ O
53.420277777778 
8.50361111111112

Pegel

Links zum Thema Wasserwanderweg

Wasserkonzept 
Schiffdorf: Lune / Geeste 
Schiffdorf 2 
Leader-Wesermuende-Süd / Projektkartei Kanuwandern
Loxstedt Wassertourismus
 
Beverstedt: Kanutouren_auf_Lune_und_Geeste 
T
ourilox / erlebnisse-am-wasser 

km

 

Ein-/Aussetzen

)( B71 Kirchwistedt Brücke Bremervörde-Beverstedt
Anlegestellen Kanuwanderweg Lune

(Kilometrierung stark abweichend von anderen Flußführern)

0,0 )(   Deelbrügge, Stubbener Landstraße (L 134)
Am südwestlichen Fuß der Brücke besteht Zuganglich zur Lune durch dreistufigen Holz-Treppenkonstruktion. In begrenztem Umfang können Kraftfahrzeuge im näheren Umfeld auf öffentlichen Flächen (Straßen und Wirtschaftswegen) abgestellt werden.
5,3
(+5,3)
)(   Lunestedt (Freschluneberg), Dreieinigkeit (K 45)
Am südöstlichen Fuß der Brücke ist das Ufer der Lune über eine angelegte Zufahrt erreichbar. Eine befestigte Fläche ermöglicht das Wenden und Abstellen einer begrenzten Anzahl von Fahrzeugen.  3-stufige Treppenkonstruktion als Uferschutz.
9,1
(+3,8)
Lunestedt (Freschluneberg), Wirtschaftsweg An der Bahn
Am südwestlichen Fuß der Brücke befindet sich der Einstieg zur Lune. Wie vor ist eine befestigte Fläche zum Wenden von Fahrzeugen und begrenzte Anzahl Abstellfläche gegeben. Ebenso ist gibt es wieder die 3-stufige Einstiegslösung.
11,2
(+2,1)

Düring, Campingplatz, Leutnantsbrückenweg
In Verbindung mit einer offenen Freifläche und einer flachen Uferzone ist neben dem Campingplatz die übliche 3-stufige Einstiegs-Treppenkonstruktion angelegt.  Die Ein- und Ausstiegstelle ist mit dem Kraftfahrzeug direkt erreichbar. Fahrzeuge können im Umfeld abgestellt werden. Die Beeinträchtigung anderer Nutzer ist zu vermeiden. 

13,8
(+2,6)
Nesse, Wirtschaftsweg Im Dallfordel
Über den unbefestigten Wirtschaftsweg in südlicher Verlängerung der Straße Im Dallfordel erreicht man den Einstiegsort mit 3 stufiger Holztreppe. Fahrzeuge können den Weg benutzen aber nicht wenden. Das Parken im Stichweg ist nicht erlaubt. Sofern erforderlich können Kraftfahrzeuge im angrenzenden Siedlungsbereich parken, dabei sind die von den Anliegern gepflegten unbefestigten Straßenseitenräume unbedingt zu schonen.
16,4
(+2,6)
Nesse, Wirtschaftsweg Luneparzellen (Abfahrt L135, ehemanlige B 6)
Ein befestigter Gemeindewirtschaftsweg verbindet die Luneparzellen an der L135, ehem. B 6. durch eine aufgegebene Luneparzelle ist Zugang zur Lune mit der üblichen 3-Stufentreppe geschaffen worden.  Das Wenden und Abstellen von Kraftfahrzeugen ist im Straßenseitenraum im direkten Umfeld möglich.

Gewässerführer und Karten

  • DKV-Deutsches Flußwanderbuch, DKV-Wirtschafts- und Verlags-GmbH Duisburg, 25. Auflage 2004, ISBN 3-924580-95-2
  • DKV-Kanuwanderbuch für Nordwestdeutschland, DKV-Wirtschafts- und Verlags-GmbH Duisburg, 11. Auflage 2005, ISBN 3-980440-72-9, Autor: Ingeborg u. H.E. Kloock
  • TourenAtlas TA2 (Weser-Ems), Wasserwandern zwischen Mittellandkanal und Nordsee, M. 1:75.000, Jübermann Kartographie und Verlag Uelzen, ISBN 978-3-929540-59-8
  • Karte Neue Lune
  • für Gezeitengewässer ist das Berechnen der Tide mit dem Tidenkalender wichtig,
    der ist in allen Buchhandlungen in Bremen und Umgebung und bei den Yachtausrüstern als kleines Heft zu erhalten

Literatur

  • Teigeler, Horst: Kanuwandern im Weser-Ems-Gebiet. Pollner Verlag Oberschleißheim, ISBN 3-925660-82-8
  • Anke Breitlauch (Redaktion): Die Lune – ein Fluß wird verlegt. Herausgegeben vom Wasser- und Bodenverband Untere Lune, Lunestedt 1987.
  • Als „Große Lösung“ wurde die Umlegung des Flusses bezeichnet, wie sie dann später tatsächlich durchgeführt wurde. Die „Kleine Lösung“ wäre ein deutlich billigerer Durchstich gewesen – vom Zusammenfluss der Lune und der „Alten Weser“ auf kürzestem Wege zur Weser – mit einem Schöpfwerk.
  • Gewässsergütekarte des NLWKN
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Reiseberichte