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Die Lune
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Abwechslung bietet auch das zweite größere Binnengewässer,
die Lune. Noch kann man - z.B. vom Vereinsgelände des KCB an der
sogenannten neuen Luneschleuse aufwärts fahren Richtung Loxstedt Düring,
wo ein netter Uferstreifen am Zeltplatz zur Pause einlädt (was uns die Pläne
zur Gewerbeansiedlung auf der Luneplate in Bezug zum Altarm der Lune
bringen werden, bleibt abzuwarten).
Der Kenner kennt auch die 2. Verbindung zwischen Alter und Neuer Lune: Auf
1:50 000er Karten findet man einen westlich der Alten Luneschleuse
gelegenen Graben, der beide Läufe verbindet.
Ansonsten bietet der Oberlauf der Lune ab der Brücke Beverstedt - Stubben
lieblichen Buschflussgenus mit einigen kleinen Sohlschwellen. Hetthorn ist
ein weiterer Startpunkt für eine Tour stromab - man setzt in den Graben
hinter den Häusern ein, an der Brücke des Wanderweges nach Düring. Am
Ende der Neuen Lune - am Schöpfwerk ist zwar eine schöne Rampe, aber der
Weg zur Straße ist versperrt. Also bleibt für das Aussetzen nur die Straßenbrücke
Büttel Neuenlande.
Die Lune ist immer wieder gern genommenes Ziel des LKV-Abpaddelns
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Allgemeine Revierinformationen
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Kurzbeschreibung
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Die Lune ist ein rechter Nebenfluss der Unterweser, der nun in der
Nähe des Wesertunnels bei Dedesdorf in die Weser mündet.Die Lune ist
nach der Geeste der zweitnördlichste Zufluss zur Weser. Von der Quelle bis zur Mündung
in die Unterweser hat der Wiesenfluss eine Länge von ca 43 km und
ist von Einmündung des Grabens im Hohen Moor bis Weser einschließlich
Außentief ein Gewässer II. Ordnung.
Die Lunequelle entspringt elf Kilometer südwestlich
von Bremervörde bei Basdahl n der Hohen Geest, 21 Meter über NN. An
der Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Bremervörder und / Cuxhavener Kreisgrenze kommt zum Quellfluss der Lune
die Volkmarster Lune hinzu.
Die Geest wird hier von zahlreichen kleineren
Mooren durchzogen (Beverstedter Moorgeest). Der kleine Wiesenfluss Lune
zergliedert mit ihren Zuflüssen Wellener Bach, Billerbeck, Wandsbeck
und Altwistedter Lune (links) sowie Beverstedter Bach und Dohrener
Bach (rechts) die Geest durch Täler in getrennte
„Geesthalbinseln“. Zwischen Kirchwistedt
und Stemmermühlen mündet die Altwistedter Lune in die Lune. Dann fließt
die Lune südlich an Beverstedt vorbei. Von Lunestedt kommend, erreicht die Lune im Osten, südlich von Düring,
die Gemeinde Loxstedt, und durchläuft es in vielen Schleifen in
überwiegend westlicher Richtung. Zwischen Stotel und Nesse
dreht sie sich dann nach Norden.
In den 1980ern wurde der Fluss in der Nähe von Fleeste verlegt,
um die Entwässerung von landwirtschaftlichen Flächen zu sichern und Überschwemmungen
zu vermeiden. Ihr Bett hat die Lune seitdem westlich von Stotel und südlich
von Büttel bis zum Schöpfwerk Lunesiel westlich von Neuenlande bei
Dedesdorf.
Südlich von Fleeste
durchfließt sie Moorgebiete, kommt an Büttel vorbei und mündet in
ihrem neu gestalteten Lauf dort durch Schöpfwerk und Siel die Unterweser.
Der alte Flusslauf ist überwiegend noch als
"Alte Lune" erhalten - an Lanhausen vorbei zum früheren Lunesiel
(abgebrochen und durch den Deich ersetzt) südlich des
Fischereihafens von Bremerhaven. Entlang des Flusslaufes entstanden einige
"Lune-Altarme": bei Düring in der Nähe
des Camping-Platzes, zwischen Nesse und Stotel,
bei Fleeste. Oft bildeten sich dort romantische Plätze. Die "Alte
Lune" ist nun ein stehendes Gewässer.
Das Wasser der Lune hat in ihrem Oberlauf überwiegend eine gute Qualität
(Güteklasse II: mäßig belastet). Nach Aufnahme des Dohrener Baches,
westlich von Lunestedt, sinkt die Wasserqualität bis zur Mündung auf die
Güteklasse II–III: kritisch belastet.
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Flußgeschicht
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Vor dem Deich- und Sielbau Anfang
des 17. Jahrhunderts war die Lune gezeitenabhängig.
Bis zum Bau einer Schleuse im alten Mündungsbereich an der jetzigen Stadtgrenze
zu Bremerhaven im Jahre 1607 war die Lune
eine Hauptverkehrsader und bis Deelbrügge schiffbar.
Bis Anfang der 1920er
Jahre mündete die Lune durch die Stoteler „Alte Luneschleuse“ in die
Alte Weser. Durch die Eindeichung der Luneplate und die Erweiterung des
Geestemünder Fischereihafens in den Jahren 1921 bis 1925 wurde die Alte
Weser allerdings vom Hauptstrom abgeschnitten. Zur Entwässerung der Lune
wurde der Flussabschnitt „Alte Lune“ entlang der Landesgrenze
angelegt, der über das „Neue Lunesiel“ in die Weser entwässert.
Dieses ist heute der einzige Abschnitt der Lune, der sich auf bremischen
Gebiet befindet.
Im Zusammenhang mit dem Bau und der Erweiterung des Fischereihafens in
Bremerhaven (Anfang der 1920er Jahre) legten die Länder Preußen
und Oldenburg,
die Stadt Geestemünde
und bestehende Wasserverbände die gegenseitigen Rechte und Pflichten
fest. Aus späterer Sicht besonders hinderlich waren die Rechte der
Marschbauern in Stotel,
Nesse, Welle, Lanhausen, Fleeste und Wulsdorf. Sie hatten ein
„Einstaurecht“: Um ihr Vieh mit Wasser zu versorgen, wurde Wasser aus
der Weser bis zu 25 cm hoch in die Lune geleitet. Die Folgen für
Grundeigentümer im damals 6.000 Hektar großen Einzugsgebiet waren
verheerend. „Bevor die Rinder im Marschgebiet überhaupt an das Tränkewasser
heranreichten, standen die Kühe der niedrig gelegenen Flächen zwischen
Stotel und Stubben
längst mit vier Beinen im Wasser.
Schon 1912 wurde die Regulierung der Lune eingeleitet, kam aber erst 1935
zum Abschluss. Die Landwirte entlang des Flusses waren sich einig: Der
Ausbau der Lune muss weiter gehen. Dabei spielte auch eine Rolle, dass den
Fluss keine Wassermühlen mehr stauten und Seitenbäche ausgebaut wurden,
damit das Wasser abfloss – in die Lune.
1963 wurde der Hollener
Landwirt Hermann Siebert Vorsteher des Wasserverbandes „Untere Lune“.
Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, dass im Oktober 1984 mit
der Verlegung der Lune begonnen wurde. Am 3. Juli 1978 war in Loxstedt der
Beschluss gefasst worden, den Unterlauf der Lune zum Bütteler Siel zu führen.
Schwierig war es, die Länder Bremen
und Niedersachsen
zur Zusammenarbeit zu veranlassen. So wurde der Fluss innerhalb des
niedersächsischen Gebietes umgelegt. Schließlich einigten sich die Länderchefs
Hans
Koschnick und Ernst
Albrecht in den letzten Juni-Tagen 1982 doch, die „Große Lösung“
der Verlegung der Lune für etwa 80 Millionen DM zu realisieren, Bremen
beteiligt sich mit 10 Millionen DM. Eine Rolle spielt dabei, dass die Große
Luneplate nicht durch die mitten hindurch fließende Lune geteilt
wird. So bleiben auf diesem Gebiet Industrieansiedlungen und ein Hafen am
seeschifftiefen Wasser möglich.
Ab 1984 wurde der Fluss dann südlich in die Nähe von Fleeste verlegt, um
die Entwässerung von landwirtschaftlichen Flächen zu sichern und die jährlichen
Überschwemmungen zu vermeiden. Nachdem 25 Jahre lang die Marsch-Landwirte über
Millionenschäden durch Überflutung geklagt hatten (auf der Geest bei
Beverstedt hatte man damit weniger Probleme) ging 1987 das Jahrhundertprojekt im Landkreis Cuxhaven in
Betrieb bei rund 80 Millionen D-Mark Baukosten. Von Nesse aus ist die Lune über rund neun Kilometer neu trassiert,
und wird südlich von Büttel bis zum Schöpfwerk Lunesiel bei Indiek und
Neuenlande in die Weser geführt. Die Luneverlegung erforderte auch einige
markannte Brückenbauten, die aber, da kein Schiffsverkehr vorgesehen ist,
zum Teil sehr niedrige Durchfahrtshöhen aufweisen. Naturnah, in Bögen geschwungen und von
mehreren Feuchtgebieten umgeben, ist die 65 bis 85 Meter breite Fluss-Trasse in
die Landschaft eingebettet. Die „Neue Lune“ ist damit zwei- bis
dreimal so breit wie die „Alte Lune“, die durch die Maßnahme zum
Altarm wurde. Das „Neue Lunesiel ist seitdem geschlossen, ein ständiger
Wasserdurchfluss ergibt sich aus dem Zufluß der Rohr, nun aber in
umgekehrter Richtung über die Sohlschwelle am Zusammenfluß von Alter und
neuer Lune.
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Zuflüsse
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Die Volkmarster Lune mündet an der Kreisgrenze Bremervörde
/Cuxhaven
die Altwistedter Lune (links) mündet etwas unterhalb der Lunebrücke
westl. Kirchwistedt
Wellener Bach (links) und Beverstedter Bach (rechts) münden
bei Deelbrügge
Billerbeck, und Wandsbeck münden nacheinander von links westlich
der Bahnbrücke Brhv-Bremen zwischen Lunestedt und StubbenDer Der Dohrener Bach fließt an der Grenze zu Loxstedt
von rechs in den "Stinstedter Wiesen"
in die Lune,
und bei Hetthorn kommt die
"Gackau" von links in die Lune. (bei Hetthorn
gibt es eine kleine Brücke über die Gackau, die sich als Einsetzstelle eignet)
Von der anderen (rechten) Seite trifft der "Loxstedt-Düringer-Moorkanal"
auf die Lune.
Bei Stotel mündet der "Hahnenknoop-Hetthorner-Moorkanal"
von links in die Lune.
Bei Fleeste mündet die "alte Lune" in das Bett der jetzigen neuen
Lune.
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Nahe Fleeste gibt es eine Verbindung von der "Alte Lune"
in die neue
Lune.
Die Alte Lune ist der nun stillgelgte Arm, der nach Norden vorbei an der Alten
Lune-Schleuse
zur Südseite des Fischereihafens führt, er verbindet die Alte Weser mit der Lune.
Bei Lanhausen nimmt die Alte Lune das Wasser der "Rohr"
auf.
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| Allgemeine Beschreibung des Gewässers Rohr |
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Die Rohr ist ein natürliches, langsam fließendes
Gewässer II. Ordnung. Sie beginnt am Bülter See und mündet im
Stadtgebiet von Bremerhaven in die Alte Lune. Das Einzugsgebiet ist
überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die Ufer der Rohr sind durch
Abbruchkanten gekennzeichnet. Als Uferverbau ist nur stellenweise Bongossi
festzustellen. Das Substrat der Gewässersohle ist Schlick.
Unterwasservegetation ist nur spärlich und mit extrem geringer Artenzahl
vorhanden. Im unteren Bereich sind Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt
worden. Das Einzugsgebiet wird weitgehend als extensives Grünland
genutzt. |
| Karte |
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Topomap_lune.svg&filetimestamp=20090811084513 |
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Kanuwanderweg
Lune |
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Die Gemeinden des Südkreises (Cuhaven) wollen nun auch auf
Kanutourismus setzen, und haben in einem EU-geförderten "Leaderprojekt"
an Geeste und Lune beschlossen, dass im Umland von Bremerhaven
Wasserwandern auf Lune und Geeste etwas für den Tourismus ist. Und
so konnten wir auch im Sommer 2010 berichten, dass das Projekt nun
an den Start gegangen ist und die ersten Ein- und Aussetzstellen
betriebsbereit sind. Die Gemeinden Schiffdorf,
Beverstedt
und Loxstedt
haben Informationsseiten (fast identischen Inhalts) ins Netz
gestellt, dabei ist Beverstedts Link am brauchbarsten zum
Runterladen - es ist ein PDF-File. Und 2 Karten im .PDF-Format
gibt es ebenfalls mit den vorbereiteten Paddelstrecken auf Geeste und
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Lage
der Einstiegstellen - Abschnitt Geeste, 798,3 KB
Lage
der Einstiegstellen - Abschnitt Lune, 1,8 MB |
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Die Karten sind annähernd unbrauchbar, da die Eintragungen
die blassen grauen Kartendetails der Einsetzstellen weitgehend
unkenntlich machen. ( Google Maps wirds dann richten) Bleibt also
die Beschreibung der Einsetzstellen.
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| Allgemeines |
Die Gewässer Lune und Geeste sollen in
dem durch Ein- und Ausstiegstellen definierten Abschnitt für ein
naturverträgliches Wasserwandern mit Kanus und Kajaks unter dem
Motto „Entdecken – Erleben – Schützen“ geöffnet werden.
Dem hatten der Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände im
Altkreis Wesermünde und das NLWKN zugestimmt.
Es sollen ausschließlich die Ein- und Ausstiegstellen genutzt
werden, die aufgrund ihrer Ausstattung keine
Eignung als Rast- oder Zeltplatz besitzen.
Entsprechende Hinweise durch Beschilderung und ergänzendes
Infomaterial werden durch die jeweils zuständige Gemeinde gewährleistet.
Diese übernehmen die allgemeine Unterhaltung und Pflege der
Anlegestellen. Dabei sind Anregungen der Nutzer ausdrücklich gewünscht.. |
| Regelungen |
| Die Ein- und Ausstiegstellen an Lune und
Geeste befinden sich im Eigentum der jeweiligen Gemeinde
(Beverstedt, Schiffdorf oder Loxstedt) und dienen nur Kanus und
Kajaks zum Einsetzen. Ein längerer Aufenthalt, sowie das Campen
oder Grillen ist nicht zugelassen. Hierdurch soll die Beeinträchtigung
der Natur und Umwelt möglichst gering gehalten werden. Hierzu zählt
auch, dass im Umfeld jegliche Verunreinigung unterbleibt. Näheres,
auch hinsichtlich der Nutzung der Gewässer, ist den örtlichen
Hinweisen zu entnehmen. Für Anregungen, die auch der verbesserten
Nutzung dienen, sind die jeweiligen Rathäuser anzusprechen. In der
Gemeinde Loxstedt ist Herr Krein, Telefon 04744 48-29, zuständig.
In der Gemeinde Schiffdorf ist Herr Dähn, Telefon 04706/181-261,
zuständig. |
| Anmerkung: Das
Projekt ist ofensichtlich angeschoben von dem Kanuverleiher in
Wehdel - Ankes
Kanuverleih, Allerdings scheint man in diesem Projekt noch
ziemlich isoliert gehandelt zu haben, das Projekt findet sich z.B.
noch nicht im Wasserreich
Niedersachsen wieder. Auch im Vergleich zu Oste und Wümme ist
die Öffentlichkeitsarbeit bisher mager, das Ergebnis scheint
vorerst nur auf das Programm des einen Kanuverleihers angepaßt, es
ist von den Gemeinden zumindest an der Geeste nur halbherzig
umgesetzt, so fehlen hier noch komplett Rast- und Zeltplätze. Man
sollte sich ein Beispiel am Kanuland Brandenburg und deren Standards
nehmen. |
| Fachliche
Anmerkung: Die Anlegestellen sind als rohe Holzkonstruktion
ausgeführt, die offiziellen Publikationen schreiben für praktisch
jede neue Einstiegstelle ".ist die Einstieghilfe in Form einer
dreistufigen Holz-Treppenkonstruktion erreichbar...". Schaut
man sich diese Konstruktion näher an, zeigt sich, daß sie für
Kajakfahrer praktisch ungeeignet ist, für Canadier mag sie
brauchbar sein. Offensichtlich hat man die fachlichen Beratung durch
Kanuverein oder DKV nicht gesucht oder bekommen (Angeblich war der
LKV Bremen informiert, aber hat uns Bremerhavner Kanuten nicht so
informiert, daß wir hätten beratend tätig werden können) . Sonst
wären solche (Fehl-)Konstruktionen wohl nicht möglich gewesen.
Oprimal wäre gewesen, wenn man sich die Empfehlungen des DKV zum
Thema angesehen und danach gehandelt hätte: Empfehlungen
zur Überwindung von Querbauwerken an Wasserstrassen. In Kapitel
2.3 Umtragestellen (Wehrüberwindung auf dem
Landweg) gibt es gute Anleitung, wie man es macht.
Was ist also alsch?
die untere Stufe ist zu hoch (zumindest bei diesem Wasserstand), zu
schmal und die Treppe ist insgesamt zu steil um ein Boot vernünftig
zu Wasser zu lassen. Kanu-Tourismus heißt ANFÄNGER, und die werden
wohl öfter "in den Bach" gehen - wenn's übel
kommt, könnte für die Gemeinden sogar ein Haftungsproblem
entstehen |
|
Die Strecke |
|
|
km |
|
Kilometertabelle |
|
|
Quelle |
südlich von Hipstedt
53° 27′ 50″ N, 8° 57′ 10″ O
53.463888888889
8.952777777777816 |
|
0,0 |
)( |
B71 Kirchwistedt
Brücke Bremervörde-Beverstedt |
|
0,5 |
█ ×, |
umtragen |
|
1,5 |
)( + █ × |
Stemmermühlen, umtragen |
|
4,0 |
|
Monsilienburg,
alte Befestigungswälle |
|
7,0 |
)( |
Wellen - Beversedt |
|
10,0 |
)( + █ x |
Beversedtermühlen, umtragen |
|
14,0 |
)( + █ x |
Deelbrügge, umtragen |
|
|
|
|
|
17,0 |
][ |
Eisenbahnbrücke Elfershude
|
|
21,5 |
)( |
Freschluneberg
|
|
29,0 |
▲C |
Düring,
Camping
Club Bremrhaven, Pausenplatz |
|
32,0 |
)( |
Stotel
|
|
34,0 |
)|( |
A27 |
|
34,3 |
|-- |
Alte Lune, umsetzen über Betonrampe
km 34,8 - Mündung Graben, der um Fleeste
herum nach 2 km zur Neuen Lune führt |
|
Alte Lune |
|
|
34,8 |
|-- |
Mündung Graben, der um
Fleeste herum nach 2 km zur Neuen Lune führt |
|
|
36,3 |
|
Rechts Ort Welle |
|
|
37,8 |
)( |
Welle - Lahnhausen |
|
|
38,8 |
|
"Altes Lunesiel" - Restaurant |
|
|
39,8 |
|-- |
Mündung Alte Weser (alter Weserarm, abesperrt durch Damm) |
|
|
41,3 |
▲ |
kürzeste Verbindung zum Fischereihafen
mit WSV
Wulsdorf, C DKV-Kanustation |
|
|
43,8 |
|
KCB
Kanuclub Bremerhaven, Lunesiel
rückgebaut, Priel in die Unterweser fast völlig verschlickt,
Umtragen nur bei HW !!! |
|
Neue Lune |
|
35,2 |
)( |
Fleeste - Stotel, rechts vor der )(
Graben, darauf 2 km bis zur Alten Lune |
|
36,4 |
|
auf 1 km Feuchtbiotop, Betreten verboten |
|
37,4 |
|
38,6 |
)( |
Maihausen - Speckje/Holte, Ölpipeline |
|
39,0 |
)( |
Brücke nahe Zufahrt zum Wesertunnel |
|
39,7 |
)( |
Holz-Wegebrücke |
|
40,4 |
)( |
Büttel-Schwegen |
|
41,5 |
)( |
Büttel-Neuenlande |
|
43,4 |
█ |
Lunesiel und Schöpfwerk, Achtun, Sog! Umtragen über Slip
problematisch (Bootswagen), da Zufahrt meist verschlossen, ╩ Weser |
|
|
Mündung |
Mündung in die Weser bei
Dedesdorf
Koordinaten:
53° 25′ 13″ N, 8° 30′ 13″ O
53.420277777778
8.50361111111112 |
|
Pegel |
|
|
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Links zum Thema
Wasserwanderweg |
Wasserkonzept
Schiffdorf:
Lune / Geeste
Schiffdorf
2
Leader-Wesermuende-Süd
/ Projektkartei Kanuwandern
Loxstedt Wassertourismus
Beverstedt:
Kanutouren_auf_Lune_und_Geeste
Tourilox
/ erlebnisse-am-wasser |
|
|
km |
|
Ein-/Aussetzen |
|
|
)( |
B71 Kirchwistedt Brücke Bremervörde-Beverstedt |
| Anlegestellen
Kanuwanderweg Lune |
|
(Kilometrierung stark abweichend
von anderen Flußführern) |
| 0,0 |
)( |
Deelbrügge,
Stubbener Landstraße (L 134)
Am südwestlichen Fuß der Brücke besteht Zuganglich zur Lune durch
dreistufigen Holz-Treppenkonstruktion. In begrenztem Umfang können
Kraftfahrzeuge im näheren Umfeld auf öffentlichen Flächen (Straßen und
Wirtschaftswegen) abgestellt werden. |
5,3
(+5,3) |
)( |
Lunestedt
(Freschluneberg), Dreieinigkeit (K 45)
Am südöstlichen Fuß der Brücke ist das Ufer der Lune über eine
angelegte Zufahrt erreichbar. Eine befestigte Fläche ermöglicht das
Wenden und Abstellen einer begrenzten Anzahl von Fahrzeugen.
3-stufige Treppenkonstruktion als Uferschutz. |
9,1
(+3,8) |
|
Lunestedt (Freschluneberg), Wirtschaftsweg An der Bahn
Am südwestlichen Fuß der Brücke befindet sich der Einstieg zur Lune. Wie
vor ist eine befestigte Fläche zum Wenden von Fahrzeugen und begrenzte
Anzahl Abstellfläche gegeben. Ebenso ist gibt es wieder die 3-stufige
Einstiegslösung. |
11,2
(+2,1)
|
▲
|
Düring, Campingplatz, Leutnantsbrückenweg
In Verbindung mit einer offenen Freifläche und einer flachen Uferzone ist
neben dem Campingplatz die übliche 3-stufige Einstiegs-Treppenkonstruktion angelegt. Die Ein- und
Ausstiegstelle ist mit dem Kraftfahrzeug direkt erreichbar. Fahrzeuge können
im Umfeld abgestellt werden. Die Beeinträchtigung anderer Nutzer ist zu
vermeiden.
|
13,8
(+2,6) |
|
Nesse, Wirtschaftsweg Im Dallfordel
Über den unbefestigten Wirtschaftsweg in südlicher Verlängerung der
Straße Im Dallfordel erreicht man den Einstiegsort mit 3 stufiger
Holztreppe. Fahrzeuge können den Weg benutzen aber nicht wenden. Das
Parken im Stichweg ist nicht erlaubt. Sofern erforderlich können
Kraftfahrzeuge im angrenzenden Siedlungsbereich parken, dabei sind die von
den Anliegern gepflegten unbefestigten Straßenseitenräume unbedingt zu
schonen. |
16,4
(+2,6) |
|
Nesse, Wirtschaftsweg Luneparzellen (Abfahrt
L135, ehemanlige B 6)
Ein befestigter Gemeindewirtschaftsweg verbindet die Luneparzellen an
der L135, ehem. B 6. durch eine aufgegebene Luneparzelle ist Zugang zur Lune mit der
üblichen 3-Stufentreppe geschaffen worden. Das Wenden und Abstellen von
Kraftfahrzeugen ist im Straßenseitenraum im direkten Umfeld möglich. |
|
Gewässerführer und Karten
|
- DKV-Deutsches Flußwanderbuch, DKV-Wirtschafts- und
Verlags-GmbH Duisburg, 25. Auflage 2004, ISBN
3-924580-95-2
- DKV-Kanuwanderbuch für Nordwestdeutschland,
DKV-Wirtschafts- und Verlags-GmbH Duisburg, 11. Auflage 2005, ISBN
3-980440-72-9, Autor: Ingeborg u. H.E. Kloock
- TourenAtlas TA2 (Weser-Ems), Wasserwandern zwischen
Mittellandkanal und Nordsee, M. 1:75.000, Jübermann
Kartographie und Verlag Uelzen, ISBN
978-3-929540-59-8
- Karte
Neue Lune
- für Gezeitengewässer ist das Berechnen der Tide mit dem Tidenkalender
wichtig,
der ist in allen Buchhandlungen in Bremen und Umgebung und bei
den Yachtausrüstern als kleines Heft zu erhalten
|
|
Literatur
|
- Teigeler, Horst: Kanuwandern im Weser-Ems-Gebiet. Pollner
Verlag Oberschleißheim, ISBN
3-925660-82-8
- Anke Breitlauch (Redaktion): Die Lune – ein Fluß
wird verlegt. Herausgegeben vom Wasser- und Bodenverband
Untere Lune, Lunestedt 1987.
- ↑
Als „Große Lösung“ wurde die Umlegung des Flusses
bezeichnet, wie sie dann später tatsächlich durchgeführt
wurde. Die „Kleine Lösung“ wäre ein deutlich billigerer
Durchstich gewesen – vom Zusammenfluss der Lune und der
„Alten Weser“ auf kürzestem Wege zur Weser – mit
einem Schöpfwerk.
- ↑
Gewässsergütekarte
des NLWKN
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Reiseberichte
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