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Presse und
Webnachlese
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Aber auch aus Tschechien, Niederlanden, Schweden
und England kamen Teilnehmer zur Outrigger 47 Challenge. Die
deutschen Teilnehmer kamen praktisch aus allen im Outrigger-
und Va’a-Sport aktiven Vereinen und Gruppen, u. a. aus
Berlin, Hamburg, Frankfurt, Wuppertal, Grenzach,
Neubrandenburg, Kassel und das Team Malolo (Fliegende Fische)
vom veranstaltenden Kanu-Verein Unterweser (KVU) aus
Bremerhaven.
Zu den teilnehmenden Sportlern gehörten Marton Buday (derzeit
wohl bester deutscher OC1-Paddler), Andre Wohllebe
(Olympiasieger im K4 1992) und Frank Fischer (Weltmeister im
K2 1983).
Am Donnerstag stürmte es noch und regnete wie aus Kübeln, am
Sonntag schon wieder. Dazwischen lagen 2 Tage mit soviel
Sonnenschein, dass sich Paddler und Organisatoren
Sonnenbrände einhandelten. Keiner hatte sich zuvor mit
Sonnencreme eingedeckt. Die Tageshöchsttemperatur erreichte
am Freitag und Samstag aber trotzdem kaum 20°C.
Über 100 Paddler trafen sich mit 46 Outrigger-Canoes (OC) und
Va'as aller gängigen Klassen zum ersten Mal an der deutschen
Nordseeküste um Kräfte und Geschicklichkeit zu messen. Damit
war die Bremerhavener Veranstaltung die erste mit 4-er und
6-er Wettkämpfen in Deutschland überhaupt und auf Anhieb
auch die größte. Aber auch im europäischen Vergleich kann
die Outrigger 47 Challenge gut mithalten.
Mit der Sail 2005 hatte der Outrigger-Wettkampf zudem ein
äußerst attraktives "Rahmenprogramm". Über 200
alte Segelschiffe aller Größenklassen und weitere 100 andere
Schiffe waren im Alten und Neuen Hafen zu sehen und
besichtigen.
Das Programm bot am Freitag Rennen mit Va’a1, OC1 und OC2
auf der Kurzstrecke über 4,5 km und am Samstag OC1, OC2, Va’a/OC4
und Va’a/OC6 über 20 bzw. 25 km. Start und Ziel lagen am
Sandstrand des Weserbades. Der 1,5 km lange Rundkurs sollte
vor dem Weserdeich 3 Mal durchfahren werden. Am Ziel mußten
die Paddler dann das Boot verlassen und ca. 20 m über den
Strand laufen, um eine Glocke anzuschlagen. Mit dem
Glockenschlag wurde die Zeit genommen.
Weil der Rundkurs unmittelbar vor dem Deich lag, war er für
die Zuschauer hervorragend einzusehen. Einige Tausend der
Sail-Besucher hatten damit Gelegenheit, diesen attraktiven
Sport kennen zu lernen. Eingestimmt waren sie durch die
ausführliche Berichterstattung der lokalen Presse und des
Radio-Senders Radio Energy. OC- und Va’a-Paddler müssen
immer mal mit Kenterungen rechnen, für die Zuschauer waren
die zwei "Reinfälle" des ersten Tages aber schon
zusätzliche "Hingucker". Verblüfft mußten
außerdem die mit ihrem Motorboot heranpreschenden DLRG-Helfer
lernen, wie schnell man Ocs und Va’as im Wasser aufrichten
und wieder einsteigen kann.
Einige Paddler hatten außerdem das Pech, dass ihnen die Beine
unterwegs einschliefen oder verkrampften. So hatte sogar der
spätere Sieger erhebliche Probleme, den Weg über den Strand
bis zum Glockengalgen zurückzulegen. Dramatische Szenen mit
lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer begleiteten die
Paddler beim Endspurt im Sand.
Der Reiz des Reviers an der Außenweser besteht u. a. in der
Tidenströmung. Beide Wettkämpfe fanden in der Zeit vor
Hochwasser statt, so daß jeweils die halbe Strecke gegen die
Strömung zu paddeln war. Das stellt eine erhebliche
psychologische Belastung dar, weil man in dieser Phase des
Wettkampfes das Gefühl hat, trotz aller Anstrengung viel zu
langsam voran zu kommen. Das merkten die Athleten insbesondere
bei der Langstrecke am Samstag.
Start für die OC1 und OC2 war um 15:00 Uhr. Zu dieser Zeit
strömte die Flut mit ca. 5 km/Stunde den Wettkämpfern
entgegen. Der Kurs führte nach der Querung des
Hauptfahrwassers nach Nordwesten Richtung Nordsee, zwischen
den grünen Steuerbordtonnen und den Schwarz-Gelben
Untiefentonnen hindurch.
Da es zum Zeitpunkt der Instruktion der Einzelfahrer und
Teamcaptains noch mit guten 4 BF wehte, beschloß das
Schiedsrichter-Kommitee (unter Applaus der Wettkämpfer) die
Fahrtstrecke für OC1 und OC2 um 5 auf 20 km zu verkürzen.
Für sie wurde damit die Tonne 51 zur Wendemarke.
Um 16:00 Uhr startete das Feld der OC/Va’a4 und OC/Va’a6.
Sie mußten bis zur Fahrwassertonne 47 paddeln, die auch
Namensgeberin der gesamten Veranstaltung war. Diese Tonne
liegt vor der Mündung des Suezpriels, der allerdings wegen
der bereits aufgelaufenen Flut nicht zu erkennen war.
Auf landschaftliche Besonderheiten konnten die Paddler zwar
wenig achten, die einkommenden Traditionsschiffe unter Segeln
und das große Passagierschiff "Europa" nahmen sie
aber sehr wohl war. Die gelegentlich auftauchenden Seehunde
wurden aber von den wenigsten bemerkt. Für die meisten
Teilnehmer waren Strömung und Meeresküsten neu.
Manche lernten nun, daß das Paddeln an der Nordseeküste
durchaus eine Herausforderung, englisch Challenge, ist. Und
daß man dem Diktat der Tide insoweit unterworfen ist, als
daß Hochwasserzeiten sich dem menschlichen Einfluß
entziehen.
Die letzten Boote trafen erst am Ziel ein, als der Strom schon
wieder kippte und begann, abzulaufen. Sie waren mit
Verspätung gestartet. Das wurde dann zu einer zusätzlichen
Prüfung. Gleichwohl konnte das Programm beider Renntage ohne
Zwischenfälle durchgeführt werden. Die Strecken forderten
sogar den Cracks einiges ab.
Um so größere Anerkennung wurde auch den letzten
einkommenden Mannschaften zuteil. Die Siegerehrung teilten
sich der Outrigger-Resortleiter des LKV Bremen, Marcus Ehlers
und der 1. Vorsitzende des KVU Manfred Hilbers.
Als Gast dabei waren Werner Born und Norbert Köhler,
Präsident und Vizepräsident des LKV Bremen. Das Wetter muß
man hinnehmen, wie es kommt; man kann es nicht beeinflussen.
Die Organisation schon. Die Unterbringung in der Sporthalle
der Wilhelm-Raabe-Schule, kurze Wege, das reichhaltige
Frühstück, niedrige Teilnahmegebühren, faire Preise,
originelle Trophäen, Flexibilität und die familiäre
Stimmung während der Veranstaltung fanden großen Anklang.
Die Siegerehrung bei Holzfeuer-Beleuchtung war auch sehr
stimmungsvoll. Dafür erhielt das KVU-Organisationsteam
großes Lob, u. a. vom Vorsitzenden des 1.
Outrigger-Canoeclubs, Berlin, Steffen Polchow.
Aber auch der teilnehmende DKV-Vizepräsident Jens Perlwitz
zeigte sich positiv beeindruckt von der Rennstrecke und vom
Ablauf der Veranstaltung. Alle mahnten an, daß dieses Event
unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden müsse. Auch die
sonnenverwöhnten Italiener, Amerikaner, Neuseeländer und
Australier wollten unbedingt wiederkommen.
Ergebnisse
Was ist Outrigger-Sport?
Nachricht vom 16.08.2005 Autor: Olaf Winter |
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Kanusport |
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Aloha,
the OUTRIGGER-47-CHALLENGE in Germany what was held during the
12.-13.August at our sandy beach in Bremerhaven And it was a
very succesfull Event, Teams and Paddlers from Nz, Australia,
Hawaii, Florida, Italy, Teneriffe, UK, Sweden, Tchechia,
Netherland and Germany did the races between the big old
sailships on the North-Sea in front of Bremerhaven.
More than 110 Paddlers in 46 Outrigger Canoes and Va'a's
through all classes made this event, to the biggest in
Germany. By the middle-distance-competition we had thousands
of spectators on the Weserdeich who had never seen the Canoes
before. So now we are here, Germany is paddling the Outrigger
Canoe!!
Big Mahalos to all Paddlers, the Lifeguards who escort the
Canoes during the long course, all Sponsors and the Kanu
Verein Unterweser e.V. for this impresive and fantastic event...
During the next days you can see results and pictures on www.outrigger47challenge.de
, so stay tuned!
Olaf
|
| www.teamkayaksardegna.com
15.08.2005 : IL “QUATTRO” SARDO CONQUISTA IL PRIMO POSTO A
BREMERHAVEN. |
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News &
Erfolge

Gelungener Einstand für die
„Unbeatables“
Über 250 Segelschiffe, 2 Millionen Zuschauer und 90 Sportler
aus aller Welt – das war die „Sail“ in Bremerhaven, die
am vergangenen Wochenende mit der großen Windjammerparade zu
Ende gegangen ist. Im Rahmen dieser Großveranstaltung fand
vom 12. – 13.8. die „Internationale Outrigger Regatta“
mit Sportlern aus Spanien, Niederlanden, Großbritannien,
Italien, Schweden, USA und natürlich aus Deutschland statt.
Mit dabei war auch das Team der „Unbeatables“, welches
sich mit Sportlern aus Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und
Hannover zusammensetzt. Für das junge Team war es die erste
Regatta, bei der sie sich beweisen wollten. Ursprünglich vom
Kanurennsport und Drachenboot kommend suchten die jungen
Männer nach einer neuen Herausforderung und sind so bei den
Outriggern -. der neuen Trendsportart im Wassersport –
gelandet. Die Regatta in Bremerhaven mit der starken inter-
und nationalen Konkurrenz sollte für sie der Saisonhöhepunkt
werden. Gestartet wurde am Freitag über die Kurzstrecke (4,
5km) im Outrigger Canoe 1 (OC 1) und im OC 2. Mit dem 5. Platz
von Dirk Oschetzke und dem 12. Platz von Lennart Pentzek
wurden hier die ersten guten Einzelplatzierungen bei einem
Starterfeld von 25 Mann belegt. Im OC 2 setze sich das 2er
Team der „Unbeatables“ mit Marcus Zierke und Gordan
Harbrecht souverän durch. Richtig spannend wurde es dann am
Samstag, als es entlang der Küste von Bremerhaven hinauf auf
die Nordsee über 25km mit dem OC 6 ging. Bei starker
Strömung und widrigen äußeren Bedingungen gelang es dann
auch dem OC 6 der „Unbeatables“ sich nach über zwei
Stunden hartem Kampf gegen das internationale Starterfeld
durchzusetzen. Mit zwei von drei gewonnen Wettkämpfen
übertrafen sie somit ihre eigenen Erwartungen. Das Team,
welches sich aus Studenten und Schülern zusammensetzt, hat
sich trotz finanzieller Schwierigkeiten schon die nächsten
Ziele für das kommende Jahr gesetzt. Dann soll es zu einer
Regatta nach Sardinien oder Südfrankreich gehen.
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Outrigger 47 Challenge -
Presse-Info
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Internationale Outrigger-Regatta
zur Sail 2005 am 12.-13. August
Outrigger 47 Challenge in Bremerhaven war ein großer Erfolg
|
Wohin zieht es Menschen im hochsommerlichen August, die
auf Sardinien (Italien), den Canarischen Inseln (Spanien), in Hawaii und
Florida (USA), Neuseeland und Australien leben?
Nein. Natürlich nach Bremerhaven!!
Zumindest, wenn sie Outrigger-Canoe-Sport betreiben. Aber auch aus Tschechien,
Niederlanden, Schweden und England kamen Teilnehmer zur Outrigger 47 Challenge. Die
deutschen Teilnehmer kamen praktisch aus allen im Outrigger- und Va’a-Sport
aktiven Vereinen und Gruppen, u. a. aus Berlin, Hamburg, Frankfurt, Wuppertal,
Grenzach, Neubrandenburg, Kassel und das Team Malolo (Fliegende Fische) vom
veranstaltenden Kanu-Verein Unterweser (KVU) aus Bremerhaven. Zu den teilnehmenden
Sportlern gehörten Marton Buday (derzeit wohl bester deutscher OC1-Paddler), Andre
Wohllebe (Olympiasieger im K4 1992) und Frank Fischer (Weltmeister im K2 1983).
Am Donnerstag stürmte es noch und regnete wie aus Kübeln, am Sonntag schon wieder.
Dazwischen lagen 2 Tage mit soviel Sonnenschein, dass sich Paddler und Organisatoren
Sonnenbrände einhandelten. Keiner hatte sich zuvor mit Sonnencreme eingedeckt. Die
Tageshöchsttemperatur erreichte am Freitag und Samstag aber trotzdem kaum 20°C.

Über 100 Paddler trafen sich mit 46 Outrigger-Canoes (OC) und Va'as aller gängigen
Klassen zum ersten Mal an der deutschen Nordseeküste um Kräfte und
Geschicklichkeit zu messen. Damit war die Bremerhavener Veranstaltung die erste mit
4-er und 6-er Wettkämpfen in Deutschland überhaupt und auf Anhieb auch die
größte. Aber auch im europäischen Vergleich kann die Outrigger 47 Challenge gut
mithalten. Mit der Sail 2005 hatte der Outrigger-Wettkampf zudem ein äußerst
attraktives "Rahmenprogramm". Über 200 alte Segelschiffe aller
Größenklassen und weitere 100 andere Schiffe waren im Alten und Neuen Hafen zu
sehen und besichtigen.
Das Programm bot am Freitag Rennen mit Va’a1, OC1 und OC2 auf der Kurzstrecke
über 4,5 km und am Samstag OC1, OC2, Va’a/OC4 und Va’a/OC6 über 20 bzw. 25 km.
Start und Ziel lagen am Sandstrand des Weserbades.
Der 1,5 km lange Rundkurs sollte vor dem Weserdeich 3 Mal durchfahren werden. Am
Ziel mußten die Paddler dann das Boot verlassen und ca. 20 m über den Strand
laufen, um eine Glocke anzuschlagen. Mit dem Glockenschlag wurde die Zeit genommen.
Weil der Rundkurs unmittelbar vor dem Deich lag, war er für die Zuschauer
hervorragend einzusehen. Einige Tausend der Sail-Besucher hatten damit Gelegenheit,
diesen attraktiven Sport kennen zu lernen. Eingestimmt waren sie durch die
ausführliche Berichterstattung der lokalen Presse und des Radio-Senders Radio
Energy.
OC- und Va’a-Paddler müssen immer mal mit Kenterungen rechnen, für die Zuschauer
waren die zwei "Reinfälle" des ersten Tages aber schon zusätzliche
"Hingucker". Verblüfft mußten außerdem die mit ihrem Motorboot
heranpreschenden DLRG-Helfer lernen, wie schnell man Ocs und Va’as im Wasser
aufrichten und wieder einsteigen kann. Einige Paddler hatten außerdem das Pech,
dass ihnen die Beine unterwegs einschliefen oder verkrampften. So hatte sogar der
spätere Sieger erhebliche Probleme, den Weg über den Strand bis zum Glockengalgen
zurückzulegen. Dramatische Szenen mit lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer
begleiteten die Paddler beim Endspurt im Sand.
Der Reiz des Reviers an der Außenweser besteht u. a. in der Tidenströmung. Beide
Wettkämpfe fanden in der Zeit vor Hochwasser statt, so daß jeweils die halbe
Strecke gegen die Strömung zu paddeln war. Das stellt eine erhebliche
psychologische Belastung dar, weil man in dieser Phase des Wettkampfes das Gefühl
hat, trotz aller Anstrengung viel zu langsam voran zu kommen. Das merkten die
Athleten insbesondere bei der Langstrecke am Samstag. Start für die OC1 und OC2 war
um 15:00 Uhr. Zu dieser Zeit strömte die Flut mit ca. 5 km/Stunde den Wettkämpfern
entgegen. Der Kurs führte nach der Querung des Hauptfahrwassers nach Nordwesten
Richtung Nordsee, zwischen den grünen Steuerbordtonnen und den Schwarz-Gelben
Untiefentonnen hindurch. Da es zum Zeitpunkt der Instruktion der Einzelfahrer und
Teamcaptains noch mit guten 4 BF wehte, beschloß das Schiedsrichter-Kommitee (unter
Applaus der Wettkämpfer) die Fahrtstrecke für OC1 und OC2 um 5 auf 20 km zu
verkürzen. Für sie wurde damit die Tonne 51 zur Wendemarke.
Um 16:00 Uhr startete das Feld der OC/Va’a4 und OC/Va’a6. Sie mußten bis zur
Fahrwassertonne 47 paddeln, die auch Namensgeberin der gesamten Veranstaltung war.
Diese Tonne liegt vor der Mündung des Suezpriels, der allerdings wegen der bereits
aufgelaufenen Flut nicht zu erkennen war. Auf landschaftliche Besonderheiten konnten
die Paddler zwar wenig achten, die einkommenden Traditionsschiffe unter Segeln und
das große Passagierschiff "Europa" nahmen sie aber sehr wohl war. Die
gelegentlich auftauchenden Seehunde wurden aber von den wenigsten bemerkt.
Für die meisten Teilnehmer waren Strömung und Meeresküsten neu. Manche lernten
nun, daß das Paddeln an der Nordseeküste durchaus eine Herausforderung, englisch
Challenge, ist. Und daß man dem Diktat der Tide insoweit unterworfen ist, als daß
Hochwasserzeiten sich dem menschlichen Einfluß entziehen. Die letzten Boote trafen
erst am Ziel ein, als der Strom schon wieder kippte und begann, abzulaufen. Sie
waren mit Verspätung gestartet. Das wurde dann zu einer zusätzlichen Prüfung.
Gleichwohl konnte das Programm beider Renntage ohne Zwischenfälle durchgeführt
werden.
Die Strecken forderten sogar den Cracks einiges ab. Um so größere Anerkennung
wurde auch den letzten einkommenden Mannschaften zuteil.
Die Siegerehrung teilten sich der Outrigger-Resortleiter des LKV Bremen, Marcus
Ehlers und der 1. Vorsitzende des KVU Manfred Hilbers. Als Gast dabei waren Werner
Born und Norbert Köhler, Präsident und Vizepräsident des LKV Bremen.
Das Wetter muß man hinnehmen, wie es kommt; man kann es nicht beeinflussen. Die
Organisation schon. Die Unterbringung in der Sporthalle der Wilhelm-Raabe-Schule,
kurze Wege, das reichhaltige Frühstück, niedrige Teilnahmegebühren, faire Preise,
originelle Trophäen, Flexibilität und die familiäre Stimmung während der
Veranstaltung fanden großen Anklang. Die Siegerehrung bei Holzfeuer-Beleuchtung war
auch sehr stimmungsvoll.
Dafür erhielt das KVU-Organisationsteam großes Lob, u. a. vom Vorsitzenden des 1. Outrigger-Canoeclubs,
Berlin, Steffen Polchow. Aber auch der teilnehmende DKV-Vizepräsident Jens Perlwitz
zeigte sich positiv beeindruckt von der Rennstrecke und vom Ablauf der
Veranstaltung. Alle mahnten an, daß dieses Event unbedingt im nächsten Jahr
wiederholt werden müsse. Auch die sonnenverwöhnten Italiener, Amerikaner,
Neuseeländer und Australier wollten unbedingt wiederkommen.
|
| Ergebnisse
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Sieger in den Bootsklassen wurden:
Freitag, 12.8.05, 4,5 km, OC1: 25 teilnehmende Boote
OC1 Herren: Marton Buday, Wuppertal in 23:56
OC1 Damen: Nicole Maschwitz, Wuppertal in 27:43
Freitag, 12.8.05, 4,5 km, OC2: 10 teilnehmende Boote
OC2 Herren: Marcus Zierke/Gordan Harbrecht, Neubrandenburg/Schwerin in 22:23
OC2 Damen: Anna Lundblad/Vera Nyman, Stockholm(Schweden) in 23:42
OC2 Mixed: Jens und Gaby Perlwitz, Kassel in 29:19
Samstag, 13.8.05, 20 km OC1: 5 teilnehmende Boote
OC1 Herren: Steffen Polchow, Neubrandenburg in 2:31:30
OC1 Damen: Nicole Maschwitz, Wuppertal in 3:01:17
Samstag, 13.8.05, 20 km OC2: 2 teilnehmende Boote
OC2 Herren: Car/Nabielek, Hamburg in 2:05:38
Samstag, 13.8.05, 25 km OC4: 2 teilnehmende Boote
OC4 Mixed: FKV, Frankfurt in 2:32:33
OC4 Herren: Team Kajak Sardegna, Italien in 3:20:53
Samstag, 13.8.05, 25 km OC6: 8 teilnehmende Boote
OC6 Mixed: OCUK, England in 2:17:17
OC6 Herren: Unbeatables, Mecklenburg-Vorpommern in 2:18:23
|
Das Team Malolo (Fliegende Fische) des
KVU wurde 3. in OC6 Mixed. Die beiden vor ihnen liegenden Mannschaften kamen aus
England und Schweden. Damit war das Bremerhavener Boot in dieser Klasse das beste
deutsche Boot. Stefan Wagner vom KVU wurde in der OC1-Klasse auf der Kurzstrecke 20.
Nähere Infos und die vollständige Ergebnisliste im Internet unter
http://www.outrigger47challenge.de und http://www.kvu-bremerhaven.de
. (--->Ergebnise) |
| Stichwort:
Outrigger-Canoe-Sport
|
| Outrigger-Canoes (Ausleger-Kanus) oder
Va’as sind die traditionellen Wasserfahrzeuge der Polynesier, mit deren Hilfe sie
Tausende von Kilometern zwischen ihren Insel-Archipelen in der Südsee zurückgelegt
haben. Der Outrigger-Canoe-Sport spricht insbesondere junge Menschen an und bietet
den Zuschauern ein großes Spektakel.
Die Boote sind von der Bauart her auch für Fahrten bei rauhem Wetter und Seegang
geeignet. Der 13,71 Meter lange Bootsrumpf (OC6) wurde aus einem Einbaum entwickelt,
der mit einem Ausleger stabilisiert wurde. In abgewandelter Form wird dieser
Bootstyp seit einigen Jahren auch zu sportlichen Zwecken verwendet. Insbesondere mit
6-sitzigen Outrigger-Canoes (OC6) werden weltweit vor den Küsten unter anderem von
Neuseeland, Hawaii, Tahiti, Australien und Frankreich Regatten gefahren. Dabei
werden Distanzen zwischen 10 und 80 Kilometer auf freiem Wasser bewältigt.
Zu den größten internationalen Wettkämpfen zählen das |
|
Molokairennen auf Hawaii
und
der Coca-Cola-Hamilton-Island-Outrigger-Cup in Australien |
| mit jeweils etwa 1000 Teilnehmern. |
|

|
|
Outrigger 47 Challenge -
2.Presse-Info
|
 |
| 12.
und 13. August auf der Außenweser bei Bremerhaven
|
| Nicht nur Segelschiffromantik, sondern
Canoe-Sport der Extraklasse wird während der SAIL 2005 in der Seestadt
geboten: Der Kanu-Verein Unterweser (KVU) richtet am 12. und 13.
August den ersten Outrigger-Wettkampf an der deutschen Küste aus. Zum
internationalen Starterfeld beim „Outrigger
47 Challenge
“ gehören Teams aus England, Schweden, Italien und Deutschland.
Der Outrigger-Canoe-Sport ist neu in Deutschland. Die dabei benutzten Boote
wurden aus Ausleger-Kanus entwickelt, wie sie seit mehreren tausend Jahren in der
Südsee im Gebrauch sind. Es handelt sich um die traditionellen
Wasserfahrzeuge der Polynesier, mit deren Hilfe sie Tausende von Kilometern
zwischen ihren Insel-Archipelen in der Südsee zurückgelegt haben.
Die vom Kanu-Verein Unterweser organisierten Wettkämpfe finden auf der
Weser statt. Start und Ziel liegen jeweils am Strand des Weserbads in
Bremerhaven-Mitte. Am Freitag, 12. August, findet ein Wettkampf für
Outrigger-Canoe-Einer und -Zweier (OC-1 und OC-2) und am Sonnabend, 13. August,
zusätzlich für Outrigger-Canoe-Vierer und -Sechser (OC-4 und OC-6) statt.
Mit der „Outrigger
47 Challenge“
wird zum ersten Mal in Deutschland ein OC-6-Wettkampf veranstaltet. Er
findet in der Außenweser, und damit praktisch auf der Nordsee statt. Bei
den Langstreckenrennen am Samstag können die „Seh-Leute“ Start und
Zieleinlauf vom Weserbad aus beobachten. Die OC-1 und OC-2-Rennen können die
Zuschauer am Freitag komplett vom Weserdeich verfolgen. „Eine Outrigger-Regatta
auf der Außenweser ist für die Teilnehmer und auch für uns als Ausrichter eine
echte Herausforderung“, hebt Manfred Hilbers hervor. „Die Zuschauer
werden spannende und spektakuläre Wettkämpfe sehen“, verspricht der
KVU-Vorsitzende. „Außerdem erwarten wir uns einen Anschub für die Verbreitung
dieser begeisternden Sportart.“
|
 |
| F
reitag, 12. August
|
OC-1 und OC-2 - Rennen :
|
Start ist um 17:00 Uhr.
|
|
Gepaddelt wird auf einem circa 4,5 Kilometer Rundkurs (3x1,5 Kilometer) vor dem
Bremerhavener Weserbad/Weserdeich/Strandhalle mit Start/Ziel im Wasser. Es werden
Mixed-, Herren- und Damen-Klassen gewertet.
|
 |
| Samstag,
13. August,
|
OC-1 und OC-2 –
Rennen:
|
Start ist um 15:00 Uhr
|
|
OC-4 und OC-6 – Rennen:
|
Start ist um 16:00 Uhr.
|
Das Rennen mit einer Länge von 13,5
Seemeilen (etwa 25 Kilometer) beginnt mit einem Landstart vom Weserbad aus.
Anschließend geht es Richtung Nordwesten. Wendepunkt ist nach etwa 12,5
Kilometern die Fahrwassertonne 47 vor dem Suezpriel. Das Ziel ist erreicht, wenn
ein Paddler des Teams aus dem Boot an den Strand läuft und die Glocke läutet. Es
werden Mixed- (mindestens die Hälfte der Besatzung müssen Damen sein), Open- und
Damen-Klassen gewertet. Die Läufe sind so genannte „Iron-Races“. Das
bedeutet: Während des Rennens gibt es keinen Paddlerwechsel.
|
| Stichwort:
Outrigger-Canoe-Sport
|
| Outrigger-Canoes (Ausleger-Kanus) sind die
traditionellen Wasserfahrzeuge der Polynesier, mit deren Hilfe sie Tausende von
Kilometern zwischen ihren Insel-Archipelen in der Südsee zurückgelegt haben. Der
Outrigger-Canoe-Sport spricht insbesondere junge Menschen an und bietet den
Zuschauern ein großes Spektakel. Die Boote sind von der Bauart her auch für
Fahrten bei rauem Wetter und Seegang geeignet.
Der 13,72 Meter lange Bootsrumpf wurde aus einem Einbaum entwickelt, der mit
einem Ausleger stabilisiert wurde. In abgewandelter Form wird dieser Bootstyp seit
einigen Jahren auch zu sportlichen Zwecken verwendet. Insbesondere mit 6-sitzigen
Outrigger-Canoes (OC-6) werden weltweit vor den Küsten unter anderem von
Neuseeland, Hawaii, Tahiti, Australien und Frankreich Regatten gefahren.
Dabei werden Distanzen zwischen 10 und 80 Kilometer auf freiem Wasser bewältigt.
Zu den größten internationalen Wettkämpfen zählen der
Coca-Cola-Hamilton-Island-Outrigger-Cup in Australien und das Molokairennen auf
Hawaii mit jeweils etwa 1000 Teilnehmern. |
|
Veröffentlichung |
| Der obenstehende Text darf für
Veröffentlichungen als Pressemeldung über die Outrigger-47-Challenge zur Sail
2005 in Bremerhaven ohne weitere Genehmigung des Vorstandes des KVU genutzt
werden.
Bildmaterial und PDF/MSWord-formatierter Text kann vom Vorstand des KVU
angefordert werden.
Kontaktadresse siehe Service-Seite bzw. Impressum |
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