Sommerprogramm 2012

KVU INFO Touren

OUTRIGGER

 

Etwas Hintergrund zum Bootsnamen

 

 

Namatanai

Namatamai ist ein kleiner Ort (mit Airstrip) auf der Insel Neuirland, früher Neumecklenburg. Breite 3° 40' 0S Länge 152° 25' 60E Gelegen etwa in der Mitte von Neuirland/New Ireland. Er hat sogar einen kleinen Flughafen mit internationalem IATA-Code:  ATN -- Namatanai, Papua-Neuguinea (Papua New Guinea) mit ca 1000m Runway, der als japanischer "airstrip" wohl zu Weltkrieg II - Zeiten diente und heute durch Air Nugini angeflogen wird als Haupt-Flugpiste Neuirlands. Zu dieser Weltkrieg II - Geschichte ist im Internet vermerkt: "New Ireland was Japanese bastion that was never attacked by Allied forces, instead it was bypassed and remained in Japanese hands until the end of the war. It was cut off from resupply or reinforcement and neutralized from the air."

 
Namatanai Airport .... ein Eindruck, wie anders das Leben dort ist?

Für den, der hinreisen will, findet man im Web auch ein Gästehaus: Kokobala Guest Haus - Namatanai (A member of the Unawos Group of Companies) Looking for cheap and affordable accommodation in Namatanai Town, you won't be dissappointed: Our fully furnished five (5) rooms accommodation is the answer. Ring now on: Telephone: 984 3010 or 986 4277 and ask for Nason or Richard for more details.
oder dies hier: Namatanai Hotel , (PO Box 48 Namatanai) Ph: 984 3057

Man kann durchaus behaupten, das in dieser Gegend der Welt die Wiege der Outrigger liegt. Und da hier auch etwas von der wenigen Kolonial-Historie Deutschlands ablief - wie auch immer man dazu steht - und die Küstenstädte respektive Bremen und Bremerhaven in den Handel und Wandel mit dieser Gegend stark eingebunden waren, ergibt sich für uns zu diesem klangvollen Namen eine gewisse Beziehung. Im Folgenden habe Manfred und ich einiges an Fakten zu der Kolonialzeit und zu der Geofrafie des Ortes Nmatanai zusammengetragen Noch ist es 'ne Materialsammlung: eigentlich zuviel und geistig noch nicht unser Eigentum....

New Ireland

New Ireland (Neuirland) ist eine der 19 Provinzen von Papua-Neuguinea. Sie umfasst mehrere Inseln. Die größte Insel, die der Provinz den Namen gab, ist Neuirland.

Die Provinz New Ireland ist 9.600 km² groß und hatte im Jahr 2000 118.000 Einwohner (etwa 12 Einwohner pro km²) auf 149 Inseln. Hauptstadt der Provinz ist Kavieng mit 11.560 Einwohnern. Kavieng liegt am nördlichen Kap der Insel Neuirland. Neben Neuirland mit 8.650 km² gibt es zwei etwas größere Inseln, Lavongai (früher Neuhannover) mit etwa 1.190 km² und dem Hauptort Umbukul, und die dünn besiedelte Mussau-Insel im Norden der Provinz, die zur Saint-Matthias-Gruppe gehört. Zur Provinz gehören ferner die kleinen Inselgruppen der Tabar-Inseln und die Lihir-Gruppe auf der nördöstlich-pazifischen Seite, sowie die Tingyon-Gruppe und die Insel Dyaul auf der südlichwestlichen Seite in der Bismarck-See. Auf Lihir befindet sich eine Goldmine, die eine der größten Vorkommen der Welt besitzt

Neuirland

Neuirland andererseits ist eine etwa 8.650 km² große, zu Papua-Neuguinea gehörige Insel.

Lage und Geografie

Neuirland ist nach Neubritannien die zweitgrößte Insel des nordöstlich Papua-Neuguineas gelegenen Bismarck-Archipels. Sie liegt am östlichen Rand des Archipels zwischen 3 und 5 Grad südlich des Äquators und verläuft von Nordost nach Südwest. Neuirland ist etwa 320 km lang, aber nur im äußersten Südwesten breiter als sechs bis zehn Kilometer. Die Insel ist sehr gebirgig, mit dem Mount Taron in der Hans-Meyer-Range als höchster Erhebung (2379 m). Sie liegt zwischen der Bismarck-See auf der Südwest-Seite und dem Pazifik auf der nordöstlichen Seite. Auf der Südostseite verläuft der Saint George’s Channel zwischen Neuirland und Neubritannien. Hauptort ist Kavieng am Nordkap (North Cape), das südliche Kap der Insel heißt Cape Saint George.

Geschichte

Die holländischen Seefahrer Jakob Le Maire und Willem Cornelisz Schouten waren 1616 die ersten Europäer, die die Insel betraten. Die Südspitze der Insel wurde eine beliebte Station zum Auffüllen von Frischwasser für die Schiffe der Spanier und Holländer.

Um das Jahr 1875 wurde Neuirland Opfer von Menschenjägern, die viele Neuirländer als Zwangsarbeiter in die Zuckerrohrfelder Nordaustraliens und Samoas verschleppten. Der Abenteurer Marquis de Ray machte im Jahr 1879 Neuirland zum Schauplatz eines großangelegten Betrugs. Er lockte weiße Kolonisten mit falschen Versprechungen auf die Insel und verkaufte ihnen Hunderte Hektar wertloses Land. Viele starben an Malaria und Hunger, bevor der Rest gerettet und nach Australien geschickt wurde. Der Marquis starb später in einer französischen Irrenanstalt.

Neuirland war von 1885 bis 1914 Teil der deutschen Kolonie Deutsch-Neu-Guinea und trug in dieser Zeit den Namen Neumecklenburg. Neuirland verfügt über eine etwa 250 km lange Straße aus zerstoßenen Korallen an der Nordostküste, die die Orte Samo, Namatanai, Kanam, Malom, Logia und Mangai mit der Provinzhauptstadt Kavieng verbindet. Die Straße wurde bereits in der deutschen Kolonialzeit gebaut, um die von den Deutschen gegründeten Kopra-Plantagen besser erreichen zu können, die sich als sehr profitabel erwiesen. Nach dem deutschen Inselverwalter aus jenen Tagen, Baron Boluminski, trägt die Straße noch immer den Namen Boluminski Highway.

Heute lautet der Name der Insel in der papuanischen Verkehrssprache Tok Pisin auch Niu Ailan. Auf Neuirland werden 19 Sprachen gesprochen, alle bis auf eine sind austronesische und miteinander verwandt.

Neumecklenburg

Neumecklenburg ist der frühere Name der Insel Neuirland, heute Teil von Papua-Neuguinea. Von 1885 bis 1899 war Neumecklenburg Teil des Deutschen Schutzgebiets, von 1899 bis 1914 der Kolonie Deutsch-Neu-Guinea. 1914 wurde die Insel von australischen Truppen erobert, und nach dem Krieg als Mandat des Völkerbundes von Australien verwaltet.

Bismarck-Archipel

Der Bismarck-Archipel (früher Neubritannien-Archipel) besteht aus mehreren Inseln im westlichen Pazifik und gehört zu Melanesien. Politisch gehören die Inseln des Archipels zum Staat Papua-Neuguinea. Die wichtigsten Inseln sind Neubritannien, Neuirland, Manus und Lavongai.

Sie sind halbkreisförmig angeordnet und liegen gegenüber der Ostküste von Neuguinea, getrennt durch die Dampierstraße (ca. 90 km breit). Die Ausdehnung ist zwischen 2° und 6°30' südliche Breite und 148° bis 155° östliche Länge. Sie sind vulkanischen Ursprungs und gebirgig, dabei aber fruchtbar mit einer Fauna wie der auf Neuguinea.

Fläche: ca. 47.100 km²

Erstmals wurden die Inseln von Le Maire und Schouten gesichtet, aber erst Dampier benannte sie. Die Inseln waren von 1885 bis 1918 deutsche Kolonie. Neubritannien trug in dieser Zeit den Namen Neupommern, Neuirland wurde zu Neumecklenburg, die York-Insel hieß Neulauenburg und Lavongai behielt den vorherigen Namen Neuhannover

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