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Malolo: Das war 2011……….
Aus Sicht der Outrigger-Paddler
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Die
Saison und somit auch das Jahr 2011 gehen so langsam dem Ende entgegen,
und es
wird Zeit für einen kleinen Rückblick.
In das Jahr 2011 sind wir so gestartet wie das Jahr 2010
geendet hat – Eispaddeln auf der Geeste. Getreu dem Motto
„Es gibt keine Wunder,
nur Training!“
sind wir trotz des kalten Wetters und Eisgangs auf der
Geeste jeden Samstag auf dem Wasser gewesen – nur ein Mal mussten wir
dem
Eisgang trotzen und sind an Land geblieben. Auch die
Trainingsbeteiligung war
trotz des widrigen Wetters sehr gut. Wir sind mehrere Male sowohl mit
dem OC-6
als auch mit dem OC-2 im Winter auf dem Wasser gewesen. Diese gute
Trainingsbeteiligung hat sich auch nach dem Winter
fortgesetzt, so dass wir
im Laufe der Saison immer wieder alle vereinseigenen OC (1x 6er, 2x
2er, 1x 1er
vom LKV) sowie die beiden privaten OC1 einsetzen konnten.
Nach dem langen und für uns Norddeutschen auch harten Winter
haben wir uns auf das Frühjahr und die ersten Touren auf der Weser
gefreut. Die
erste Regatta in Berlin-Scharfenberg stand im April auf dem Plan und
hierfür
musste natürlich noch ordentlich trainiert werden. In den
Wintermonaten hat
jeder von uns neben dem wöchentlichen Paddeltraining
zusätzlich trainiert –
entweder im Fitnesscenter, mit Schwimmen, Badmintonspielen
oder Lauftraining.
Nach der Zeitumstellung Ende März konnten wir endlich wieder dreimal
die Woche
abends paddeln, so dass wir uns gut auf die Regatta vorbereiten konnten.
Gemeinsam mit dem Frankfurter Kanu-Verein sind wir in
Berlin-Scharfenberg im OC-6 mixed gestartet.
Mit einer Zeit von 1:31:58 sind wir acht Minuten vor den
Frankfurtern durch das Ziel gekommen und haben somit den ersten Platz
erreicht.
Unser Training hat sich dadurch – wie bereits in den Jahren zuvor –
bezahlt
gemacht. |
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Sicherlich zeigt es sich hier auch, dass wir bereits seit
2005 in fast gleicher Zusammensetzung gemeinsam paddeln. Das
traditionelle
Weizenbier im Vereinsheim hat mal wieder sehr gut geschmeckt und wir
konnten
den ersten (und letzten) Regattaabend des Jahres gemütlich ausklingen
lassen.
Unsere nächste Paddeltour führte uns gemeinsam mit den
Ruderern vom Bremerhavener Ruderverein zum Fedderwardersiel.
Die Tour wurde
von den Ruderern organisiert, die gefragt haben, ob wir nicht mitfahren
möchten. Die Ruderer waren mit ihren beiden Yoles de Mer und wir mit
unserem
OC-6 unterwegs. Wir sind bei ablaufendem Wasser und kräftigem
Südostwind gut
voran gekommen. Am Wremer Loch mussten wir eine Zwangspause einlegen
und auf
das auflaufende Wasser warten bevor wir weiter paddeln konnten. |
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Im Hafen von Fedderwardersiel angekommen sind wir an Land
gegangen und haben uns den Hafen angesehen sowie natürlich an den
mitgebrachten
Lunch-Paketen gestärkt. Die Stärkung wurde für den Rückweg auch
benötigt. Doch
trotz des Gegenwindes von Stärke 4 -5 sind wir gut vorangekommen. Auf
der Höhe
von Langlütjen II ist uns Olaf mit seinem OC-1 entgegen gekommen, und
gemeinsam
sind wir dann zurück gepaddelt. Es war eine sehr schöne Tour, die ihren
Abschluss im Piccalilli bei gemeinsamen Essen fand.
Ein weiteres Highlight der diesjährigen Saison war dann
unser einwöchiger Aufenthalt auf Norderney, den Bernd Dages
organisiert hat.
Er hat für uns ein schönes Ferienhaus gemietet, von dem aus wir zum
Hafen zu
unserem Boot zu Fuß gehen konnten. Wir sind jeden Tag auf dem Wasser
gewesen;
hatten aber im Gegensatz zu Helgoland leider nicht das Glück unabhängig
von
Uhrzeit und Tide paddeln zu können. Es waren dennoch sehr schöne
Touren. Eine
davon führte uns sogar zur Nachbarinsel Juist. An dieser Stelle noch
einmal
vielen Dank an Bernd, der die Touren und unseren Aufenthalt lange Zeit
geplant
hat. |
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Das Boot haben wir am ersten und letzten Tag von bzw. nach
Neßmersiel gepaddelt. Auf der Hinfahrt habe ich ein Auto mit unserem
Gepäck
nach Norderney gefahren, und die Rückfahrt hat Bernd übernommen, so
dass ich
zurück paddeln konnte. Das Wetter an diesem Tag war wunderschön – im
Gegensatz
zu dem Wetter auf der Hintour; an diesem Tag war es sehr stürmisch, und
die
Überfahrt entsprechend anstrengend.
In unserer paddelfreien Zeit haben wir die Insel zu Fuß
erkundet und uns die Zeit mit Geo-Cache vertrieben. Das hat natürlich
viel Spaß
gemacht. Die Stimmung wurde nur durch die zahlreichen sich nicht an
Verkehrsregeln haltenden Fahrradfahrern getrübt. |
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Aber auch die schönste Zeit ist einmal vorbei und wir
hatten bereits den nächsten Höhepunkt in Sichtweite – unser
jährliches
Trainingslager auf Helgoland.
Davor kam für Olaf, unserem Teamcaptain und Trainer, aber
noch sein persönliches Highlight dieser Saison – die Teilnahme an der
„La
Porquerollaise“ in Toulon. Eine Regatta über 65 km rund um die Insel
Porquerollaise im Mittelmeer. In diesem Boot waren Paddler aus
Frankreich, den
Niederlanden, Schweden und Deutschland (Frankfurt und Bremerhaven),
also eine internationale
Besatzung. Während des Rennens wurden die Paddler gewechselt. Auf einem
Begleitboot fahren die Paddler voraus, um an geeigneter Stelle ins
Wasser zu
springen und in den OC einzusteigen.
Olaf hat bereits zum zweiten Mal an dieser Regatta teilgenommen
und es war ganz sicherlich auch nicht das letzte Mal. |
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Anfang August sind wir dann zum sechsten Mal nach Helgoland
gefahren. Marten hat hierzu einen sehr schönen Bericht
verfasst, auf dem ich
hier verweisen möchte. |
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Von Helgoland zurückgekehrt, stand zum einem die von Bernd
organisierte Leuchtturmfahrt zum Leuchtturm Hoheweg an und zum anderen
die
Vier-Seen-Tour in Bederkesa, die Andreas organisiert hat.
Die Vier-Seen-Tour findet jedes Jahr zum Seefest in Bad
Bederkesa statt. Es wird auf dem Dahlemer See, Hahlemer See, Flögelner
See und
Bederkesaer See gepaddelt. Die ersten beiden Seen stehen unter
Naturschutz und
sind daher nur zum Seefest für das Paddeln freigegeben. Es
war eine schöne
Tour, die sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird. Der OC-2 „Moana“
konnte
nach dieser Tour noch eine Woche beim Wassersportverein Bederkesa
liegen
bleiben – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür – und wurde
dann von
Andreas und mir am Wochenende darauf nach Bremerhaven zurück gepaddelt. |
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Am ersten Septemberwochenende machten wir uns
dann vom KVU zum Leuchtturm Hoheweg auf.
Das Wetter war morgens wirklich klasse, doch sollte es gegen Nachmittag
ein Gewitter geben. Dies erinnerte mich an meine erste und letzte
Leuchtturmtour, bei der wir auf der Rückfahrt von Blitzen,
Donnergrollen und Regen begleitet worden sind. Dementsprechend motiviert
bin ich ins Boot gestiegen....
Die Paddelzeit betrug sowohl für den Hin- und als auch für den
Rückweg (insgesamt 64,5 km) drei Stunden inklusive mehrerer
Pausen.
Am Leuchtturm Hoheweg angekommen, haben wir den OC-6 an Land gezogen, uns
mit unseren Lunchpaketen gestärkt und etwa 1 Stunde gewartet bis das
Wasser so weit aufgelaufen war, dass wir zurück paddeln konnten |
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Wir sind zunächst einmal um den
Leuchtturm gepaddelt, und dann ging es zurück mit Donnergrollen und
Regen, aber zum Glück ohne Blitze. Wir wurden unterwegs von einigen
Containerschiffen überholt, denen wir herrliche Wellen zu verdanken
hatten, so dass wir auch ein wenig surfen konnten und unseren Spaß
hatten.
Als wir am Verein wieder angekommen sind, ging das Gewitter mit Regen
richtig los. Wir sind froh gewesen, bereits an Land zu sein. Das Fazit
dieser Tour war wieder einmal:
„Alles richtig gemacht!“
In diesem Sinne freuen wir uns auf eine tolle Saison 2012 mit hoffentlich
interessanten, tollen Touren sowie einen richtigen Sommer und nicht ganz
so viel Eis auf der Geeste für unser Wintertraining. |
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Sonja Ficke |
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