Kajak-Jugend 2020

Die Kajak-Jugendgruppe des KVU verbringt zwei Ferienfreizeiten an der Ostsee

Die Kajak-Jugend des KVU fuhr in diesem Jahr in den Sommerferien für eine Woche zum Ersten Flensburger Kanuklub und paddelten dort auf der Flensburger Förde. In den Herbstferien konnten sie dann nochmal für sechs Tage beim Verein für Kanusport in Lübeck unterkommen und von dort aus etwas auf den Gewässern der Umgebung unternehmen. Leonidas, Yasmine, Philipp und Svenja haben sich die Mühe gemacht Berichte zu diesen Fahrten zu schreiben:

Leonidas meint:

Die Ferien in Flensburg haben mir sehr viel Spaß gemacht, weil der Verein dort uns sehr viel Platz zum Zelten gelassen hat, wir immer gut gelaunt waren, weil es sehr gutes Wetter gab und weil das Paddeln durch die Flensburger Förde, den dortigen Ostseearm, sehr spaßig war!

Wir sind in Flensburg hinein, in den dortigen Hafen gepaddelt, wir sind gemeinsam auf den Ochseninseln umherspaziert und haben dort Granit, Feuersteine, Sandsteine, gelegentlich auch Basalt und andere Steine in allen möglichen Formen und Farben gefunden und mitgenommen!

Wir sind zu einer Steilküste gefahren und sind hinauf geklettert, wir sind durch einen kleinen wilden Fluss gepaddelt und in der Ostsee geschwommen und am Abend saßen wir dann bei Gitarrenmusik am Lagerfeuer.

Nicht so gut fand ich: Am Abend von zwei Nächten haben wir nach dem Lagerfeuer in den Zelten gelegen und konnten nicht einschlafen weil irgendwelche Schlaumeier am Strand meinten die Nacht durch zu feiern und zu allem Überfluss haben die Bauarbeiter dann auch noch gemeint um sechs Uhr morgens anzufangen irgend etwas abzureißen und uns mit Staub voll zu Stauben, dass wir nur so husten mussten!

Yasmine meint dazu:

In Flensburg ist es am Wasser ziemlich bergig, was die Landschaft dort aber nur noch schöner macht. Das Paddeln hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Beispiel sind wir auf der Grenze von Deutschland und Dänemark gefahren und mussten unter einem umgefallenen Baum durch. Wir sind auch zu einer Steilküste in der Nähe von Dänemark gefahren und dort ein bisschen gewandert.

In Flensburg sind wir im Hafen an einer Werft vorbei gefahren. Am Ende des Hafens haben wir dann angelegt und die Stadt erkundet. Eine Museumswerft haben wir uns ebenfalls angeschaut, dort haben sie gerade ein Schiff fertig gemacht, damit es wieder zu Wasser gelassen werden kann.

Die Lagerfeuer haben viel Spaß gemacht und waren sehr schön. Ich hoffe wir können eine solche Fahrt nochmal wiederholen.

Von Philipp:

Es war eine tolle Zeit trotz Corona. Am Campingplatz vom EFKK (Erster Flensburger KanuKlub) gab es einen tollen Sand-/Steinstrand mit Krebsen und einen flachen Übergang vom Land ins Wasser. Wir hatten wirklich gutes Wetter und konnten viel unternehmen. Es war auch sehr schön mit den Bergen am Meer, ich habe jetzt zwar eine Narbe vom Klettern aber das stört nicht. Die Leute dort waren auch sehr nett. Das Paddeln hat viel Spaß gemacht und war etwas anders als auf der Geeste oder auf der Weser.

Am Lagerfeuer war es abends schön warm und gemütlich, leider mussten wir aber nach 8 Tagen schon zurückfahren.

Und Svenja schreibt:

Der erste Flensburger Kanuverein ist sehr schön und liegt direkt an der Ostsee. Man kann sehr weit ins Wasser rein gehen, perfekt für Nichtschwimmer ( ... seid ihr ja wohl nicht !!). Die Leute sind auch sehr nett dort. Die Innenstadt ist ganz in der Nähe.

 Es war eine tolle Fahrt, hier ein paar Bilder:

 

Über die Lübeck-Fahrt schreibt Leonidas:

Natürlich hat die Fahrt nach Lübeck ebenfalls viel Spaß gemacht. Da es ziemlich kalt war, übernachteten wir im Vereinsheim des VKL, welches einen Gesellschaftsraum mit einem Siedler von Catan Spiel, einer Tischtennisplatte und einem Kickertisch, einer große Küche mit Backofen hatte!

Und wir durften alles benutzen!

Neben den zahlreichen Spielmöglichkeiten fanden wir aber auch noch Zeit um etwas zu unternehmen: Wir fuhren auf der Trave durch Lübeck, wir fuhren auf der Wakenitz durch den Wald und außerdem fuhren wir nach Travemünde, um dort an der dortigen Brodtener Steilküste entlang zu paddeln. An einem anderen Tag fuhren wir nochmals nach Travemünde um dort an der Steilküste entlang zu wandern. In Lübeck an einem stürmischen Freitag wurde das Wasser von der Ostsee in die Trave gedrückt und so hat die Trave Lübeck ein wenig unter Wasser gesetzt und wir haben dem Spektakel vom Land aus zugesehen.


Hier ein paar Bilder von der Fahrt:

Ein ganz besonderer Dank geht an den Bederkesaer Wassersportverein, der uns 2 mal den Kleinbus geliehen hat.
Außerdem bedanken wir uns sehr für die luxuriöse Unterkunft beim Verein für Kanusport Lubeck und beim Ersten Flensburger Kanu Klub.

Kanu-Verein Unterweser e.V.

Bootshaus:

Ludwigstraße 1

(An der alten Geestebrücke)

27570 Bremerhaven